Werbung in digitalen Kanälen wird immer stärker von Technologien getrieben. Zielgruppenansprache – so scheint es – wird automatisierbar. Über Bietverfahren (Real Time Bidding) eingekaufte Werbeplätze können über Datenzukauf so verfeinert werden, dass sie nur bestimmte Zielgruppen erreichen. Doch wie gut funktionieren solche Verfahren in der Praxis? Und welchen Zweck erfüllen die über so genannte DSPs (Demand Side Platforms) gebuchten Kampagnen? Können Branding-Kampagnen großer Markenartikler bei automatisiert angesprochenen Zielgruppen ihre Wirkung entfalten? Wie müssen sich Mediaagenturen aufstellen, um Werbungtreibenden die wirkungsvollste Kommunikation mit ihren Konsumentenzielgruppen zu garantieren? Spannende Fragen wie diese stehen zum Auftakt der diesjährigen dmexco Night Talk-Reihe am 15. März 2012 in der Düsseldorfer Top-Location „Templum“ im Fokus. Moderiert von Martin Meyer-Gossner (The Strategy Web) diskutieren führende Köpfe der Branche wie Frank-Peter Lortz (ZenithOptimedia), Lothar Prison (VivaKi), Karim H. Attia (nugg.ad), Sacha Berlik (mexad) und Markus Frank (Microsoft Advertising) die Chancen und Herausforderungen dieser aktuellen Entwicklung. Mit VivaKi wird der dmexco Night Talk übrigens erstmals von einem der führenden Media-Netzwerke präsentiert. Anmeldungen für die limitierten Plätze sind ab sofort möglich unter
http://www.dmexco.de/Night_Talks_2012
Erstklassiges Networking in persönlicher Atmosphäre
Weitere aktuelle Trends und Themen aus der Marketing-, Media und Kommunikationsindustrie präsentieren die zwei weiteren dmexco Night Talk-Events am 19. April 2012 in München (Freiheizhalle) und am 12. Juni 2012 in Hamburg (Ehemaliges Hauptzollamt). Neben hochkarätigen Vorträgen und inspirierenden Gesprächsrunden rund um Customer Journey und Mobile Video Advertising erwartet den ausgesuchten Gästekreis von Top-Entscheidern aus Marketing, Werbung und Media auch hier vor allem eines: erstklassige Gesprächs- und Networking-Möglichkeiten in persönlicher Atmosphäre. Dass sich der Besuch dieser etablierten Auftaktveranstaltungen zur dmexco 2012 unbedingt lohnt, bestätigt auch eine aktuelle Umfrage der Fachzeitschrift W&V: Für 75 Prozent der dort befragten Entscheider aus der digitalen Wirtschaft sind die dmexco Night Talks als Branchen-Event relevant, fast genauso viele (73 Prozent) haben diese auch schon einmal besucht und planen wieder dabei zu sein. Die dmexco Night Talks gehören damit zu den führenden Veranstaltungen der Digital-Branche!
Christian Muche, Director Business Development, Strategy & International dmexco: „Wer Entscheidungsträger in der digitalen Wirtschaft ist, für den sind die dmexco Night Talks absolute Pflichtveranstaltungen! Unter dem Motto ‚Connecting the digital landscape‘ bringen wir in den wichtigsten Medienstädten Deutschlands die heißesten Themen mit Top-Gästen und den Entscheidern der Branche zusammen. Unser dmexco Night Talk Konzept und die einzigartige Networking-Qualität wurde jüngst wieder durch Entscheider-Befragungen von W&V und One to One mit klaren Bestnoten bestätigt.“
Interessenten für die dmexco Night Talks registrieren sich ab sofort unter
http://www.dmexco.de/Night_Talks_2012
Als weltweit einzigartige Kombination aus Messe und Konferenz stand die dmexco am 21. und 22. September 2011 erneut im Zentrum eines globalen Wachstumsmarktes, der auf der dmexco in allen Bereichen für neue Superlative sorgte. An den neuen Bestmarken von 19.300 Fachbesuchern und 440 Ausstellern auf der Expo lässt sich bereits ablesen: Die dmexco ist der wichtigste Dreh- und Angelpunkt für die Branche in Deutschland, Europa und darüber hinaus geworden. Rund 20 % der dmexco Fachbesucher sind aus aller Welt nach Köln gekommen, um sich hier einen ganzheitlichen Überblick über die aktuellen Trends und Themen der digitalen Welt zu verschaffen – das sind etwa 40 % mehr internationale dmexco Besucher als im vergangenen Jahr. Die Standbuchungen aus dem weltweiten Ausland sind sogar um beeindruckende 50 % gewachsen. Damit verzeichnet die dmexco in 2011 einen Gesamtanteil an internationalen Ausstellern von rund 20 %. Insbesondere Unternehmen aus den USA und Großbritannien haben die dmexco für sich entdeckt.
dmexco Conference setzt neue Standards
Neben der Expo setzte auch die dmexco Conference mit einer noch nie dagewesenen Dichte an Entscheidern und Spitzenvertretern des gesamten Marketing, Media und Advertising Business neue Standards. In den vier Programmformaten Congress Hall und Debate Hall sowie den über 70 Seminars und der Speakers´ Corner sorgten mehr als 330 Top-Speaker aus den In- und Ausland unter dem Motto „New rules – The digital shape of today´s marketing“ für über 120 Stunden Conference-Programm. Führende Persönlichkeiten aus allen Branchen wie zum Beispiel Hartmut Ostrowski (Bertelsmann), Henrique de Castro (Google), Maarten Albarda (Anheuser-Busch), Andrew Robertson (BBDO), Carolyn Everson (Facebook), Stew Atkinson (Procter & Gamble), Nikki Mendonca (OMD), Alfredo Gangotena (MasterCard) und Bob Carrigan (IDG) referierten und diskutierten in zukunftsweisenden Keynotes und Panels. Zusätzlich gab es jede Menge informative Specials zu den jeweiligen Kern-Wachstumsmärkten der digitalen Industrie.
Das Fazit der anwesenden Fachbesucher und Aussteller ist einhellig: Die dmexco 2011 hat sich endgültig als weltweit größter und einflussreichster Treffpunkt der digitalen Wirtschaft etabliert. In einer Vor-Ort-Befragung zeigen sich die Fachbesucher überzeugt: Über 80 % sind mit ihrem Besuch absolut zufrieden, knapp 90 % loben das Ausstellerangebot insgesamt. Auf besonderes Interesse stoßen die Themensegmente Social (über 60 %), Mobile (rund 50 %) und Online-Vermarktung (knapp 70 %). Die 440 Aussteller der dmexco sind zu über 90 % mit der Veranstaltung zufrieden, rund 80 % freuen sich über die hohe Besucherqualität. Zahlreiche Stimmen aus der Branche zur dmexco finden Sie im nachfolgend und unter
Statements dmexco 2011
Steve King, ZenithOptimedia Worldwide: „Digital is driving the globalization of media. The people at dmexco are driving this change.”
Alfredo Gangotena, MasterCard Worldwide: „dmexco is one of the top global conferences for digital marketing, bringing together international advertisers, marketers and digital professionals. The show provides a fantastic forum for an exchange of ideas, information and new techniques, as well as cutting-edge research, education and networking opportunities.”
Stan Sugarman, G+J Media Sales: „Als wichtigste Branchenmesse setzt die dmexco wegweisende Impulse, da sie den regen Austausch aller relevanten Marktpartner – national wie international – fördert. Von diesem Dialog profitieren Publisher, Agenturen und Vermarkter gleichermaßen, zumal die zunehmende Bandbreite an Themen und Ausstellern die kontinuierlich wachsende Bedeutung der digitalen Wirtschaft weltweit zeigt und weiter vorantreibt.“
Jimmy Mayman, goviral: „dmexco is the biggest event since the beginning of digital marketing!”
Arndt Groth, Präsident des BVDW: „Die Erwartungen an die dmexco 2011 wurden bereits am ersten Tag deutlich übertroffen. Der ungebremste Fachbesucheransturm aus vielen verschiedenen Branchensegmenten, wie Industrie und Handel, bestätigt die zunehmende Relevanz der digitalen Wertschöpfung.“
Matthias Wahl, OMS: „Für die Medien und das Marketing gilt, dass sich die Digitalität zukünftig immer mehr zur gemeinsamen Plattform entwickeln wird. Als international führender Branchentreff stellt die dmexco inzwischen eine eben solche Plattform dar, die alle Trends und Potenziale des Digital Business und gleichzeitig auch die Auswirkung auf die Realwirtschaft aufzeigt.“
Matthias Ehrlich, United Internet Media: „Als internationale Leitmesse für digitales Marketing bietet die dmexco den fachlichen Rahmen und die Plattform, um zum einen das Lösungsangebot digitalen Wirtschaft für Marketing, Werbung und Kommunikation – einer der zentralen unternehmerischen Erfolgsfaktoren – mit dem Bedarf der Gesamtwirtschaft zusammenzuführen.
Henning Lange, Adcloud: „Die dmexco ist die internationale Leitmesse für Digitale Werbung. Für uns ist die dmexco auch im Hinblick auf unsere europäische Expansion die wichtigste Veranstaltung im Jahr. Als Kölner Unternehmen sind wir sehr glücklich, diese Messe in der Domstadt zu haben.“
Integration von sozialen Netzen in bestehende CRM-Systeme
Wer kauft was, wann und warum – die alten Fragen, auf die das Marketing und der Vertrieb nur zu gerne eine Antwort hätten. In Customer-Relationship-Management-Systemen können diese wichtigen Daten zumindest rückwirkend ausgewertet und zur Kundenpflege genutzt werden. Systeme dafür gibt es viele: beispielsweise SAP CRM und „salesforce“ oder im Opensource-Umfeld „SugarCRM“.
Dank der weiten Welt der Social Media lässt sich nicht mehr nur die Beziehung zwischen Unternehmen und Kunde beobachten, sondern sogar die Interaktion zwischen verschiedenen Kunden. Social CRM integriert nun diese Kundenbeziehungen und die Konversation untereinander auf Facebook, Twitter und Co in das bestehende Beziehungsmanagement.
Wichtige Informationen und neue Leads
Auf den Social Media Plattformen kommentieren Kunden Produkte und Dienstleistungen und empfehlen sie weiter oder raten davon ab. Diese Daten und deren Auswertung können über den vertrieblichen Ansatz hinaus einen entscheidenden Beitrag zur Marktforschung liefern. Der Erfolg (oder Misserfolg) von Marketingkampagnen lässt sich so schneller verfolgen und clevere Marketingfachleute können unmittelbar darauf reagieren. Die Unternehmen können nun direkt mit ihren Kunden in Kontakt treten: Sie lernen ihre Zielgruppe besser kennen und wissen, was über das Unternehmen und die Produkte gesprochen wird.
Klares Bild vom Kunden
Das klingt nach einer schönen neuen CRM-Welt, die alles einfacher und besser macht. Wie so oft, ist das nur die halbe Wahrheit. Tatsächlich wird mit der Integration von Social Media permanent eine riesige Datenmenge gesammelt. Die Informationen müssen getrackt, ausgewertet und in optimierte Kampagnen überführt werden.
Hier setzt die Lösung von proseed an: Die Daten aus den verschiedenen Kanälen werden automatisiert in SAP CRM erfasst und über das Analysetool „Business Intelligence“ ausgewertet. Die daraus gewonnenen Ergebnisse und Erkenntnisse können dann in der Software „SAP Streamwork“ in den Projektgruppen geteilt und für weitere Marketing- und Vertriebsplanungen genutzt werden. Die Weichen für Social CRM und Business Social Media sind damit gestellt. Welcher Grad an Integration für das jeweilige Unternehmen sinnvoll ist, muss individuell analysiert werden.
Zur Person: Ralf Fischinger, Leiter Online Marketing, proseed GmbH
Ralf Fischinger verantwortet bei der proseed GmbH Maßnahmen und SEO-/SEM-Kampagnen sowie deren Erfolgsmessungen. Die Umsetzungen werden unter dem Aspekt der vertrieblichen Effizienz und der Verzahnung mit bestehenden oder neu zu planenden CRM-Systemen entwickelt. Ein exaktes kontinuierliches Tracking sorgt für kontinuierliche Erkenntnisgewinne, die zur Optimierung der zukünftigen Maßnahmen eingesetzt werden.
Besuchen Sie proseed: Halle 08.1, Stand-Nr. A-010, gemeinsam mit DC Storm Deutschland
Wolfgang Bscheid, Geschäftsführer der Münchner Agentur mediascale, erklärt, wie Unternehmen über Investitionen in ihre Marken den Abverkauf deutlich steigern können.
Frage: Was macht ein Unternehmen, das bisher sehr effizient geworben hat, seine Kanäle schon sehr stark optimiert hat und trotzdem ambitioniert wachsen will?
Wolfgang Bscheid: Viele Unternehmen, die in den vergangenen Jahren (zu) stark auf Vertriebskommunikation gesetzt haben, sind in diese Optimierungs-Spirale geraten. Sie haben langsam die Kraft ihrer Marke aufgezehrt. Dabei hat das Web mit seiner scheinbar hundertprozentigen Transparenz eine entscheidende Rolle gespielt. Wer die Leistung aller Kampagnen-Maßnahmen ausschließlich über deren direktes Abverkaufsergebnis bewertet, gewichtet automatisch die vertriebsstarken Online-Disziplinen Search und Affiliate höher und fährt die Investitionen in die Marke eher zurück. Parallel wird jeder Werbekanal für sich so ausoptimiert, dass zum Schluss der Aufwand für die Optimierung den Effekt übersteigt. Das Ergebnis: die Marke sitzt in der CPO-Falle. Ihr fehlt die Strahlkraft, um noch nennenswert wachsen zu können.
Wie kann sich ein Unternehmen aus dieser Falle befreien?
Die auf den ersten Blick überraschende Antwort: Nur mit gezielten Investitionen in die Marke!
Das klingt einfach, ja fast ein bisschen zu einfach?
Das ist es aber nicht. Es gilt, besonders die Facetten der Marke zu entwickeln, die den Vertriebserfolg steigern. Um diese herauszufinden, benötigen Werbungtreibende ein intelligentes umfassendes Tracking, das zum einen den optimalen Mix aus verschiedenen Werbekanälen findet und zum anderen besonders wirksame Botschaften identifiziert. Eine intelligente Steuerung und eine intensive Zusammenarbeit der einzelnen Onlinekanäle erzielen auf lange Sicht einen größeren Vertriebserfolg als das Optimieren einzelner Kanäle. Vor dieser Situation stand im Herbst 2010 auch das erfolgreiche Multichannel-Unternehmen SportScheck. Während der Umsatz von SportScheck mit Bestandskunden konstant wuchs, trugen Neukunden unterproportional weniger zum Wachstum bei.
Was hat SportScheck konkret unternommen?
SportScheck hat im Herbst letzten Jahres eine außergewöhnliche Bewegtbildkampagne in Auftrag gegeben. Mediascale (Online) hat gemeinsam mit der Schwesteragentur Mediaplus (TV), beides Unternehmen der Serviceplan-Gruppe, die integrierte TV- und Online-Herbstkampagne geplant. Mit einem breit angelegten Screenplanning haben wir für unterschiedliche Zielgruppen den optimalen Mix zwischen klassischer TV-Werbung und Online-Bewegtbild ermittelt. Mit großem Erfolg: Die Markenbekanntheit von SportScheck stieg im Durchschnitt um knapp 30 Prozent, die Werbeerinnerung sogar um über 80 Prozent. Innerhalb von drei Monaten verdoppelten sich die Zugriffszahlen auf der Webseite www.sportscheck.com. SportScheck gewann 57 Prozent mehr Neukunden und steigerte seinen Umsatz deutlich. Dabei konnten durch die intelligente Planung von TV und Online bei gleicher Brutto-Reichweite außerdem Werbekosten von gut 20 Prozent eingespart werden.
Wolfgang Bscheid, Geschäftsführer mediascale
Stellen Sie sich vor, die Analyse Ihrer letzten Online Kampagne ergibt, dass 80% der Einkäufer Ihres Produktes über eine Suchmaschinenanzeige in Ihren Onlineshop gelangt sind. Bei der nächsten Kampagne erhalten Search Ads daher ein höheres Budget; stattdessen wird bei der Bannerwerbung gekürzt, die den Erwartungen ohnehin nicht gerecht geworden ist. Konsequent – doch leider wussten Sie nicht, dass von den eingangs erwähnten 80% der Einkäufer über die Hälfte nur auf die Search Anzeige geklickt haben, weil Sie zuvor durch einen Banner Ad auf Ihre Marke aufmerksam geworden sind. Die Umsätze Ihrer Website gehen zurück. Dumm gelaufen?
Die Frage nach Berücksichtigung der gesamten Dialogstrecke bei der Erfolgskontrolle liegt verständlicherweise im Trend. Antworten drehen sich derzeit um die Begriffe Customer Journey, Cross Channel Attribution oder auch Multi-Touch-Zuordnungsmodelle. Sie alle verfolgen das Ziel, sämtliche der Conversion vorangegangenen Kontaktpunkte zum User in Ihrer Performance sichtbar zu machen und damit eine ganzheitliche Optimierung zu ermöglichen.
Die gesamte Dialogstrecke auswerten
Die Ansicht, dass die Kaufentscheidung eines Verbrauchers nicht plötzlich, sondern nach Phasen der Information und Überlegung fällt, hat sich durchgesetzt. Generell ließe sich fragen, ob sich der zuweilen hochkomplexe Entscheidungsfindungsprozess vor dem Geldausgeben pauschal in einem Phasenmodell abbilden lässt. Multi-Touch-Zuordnungsmodelle werden dieser Realität gerecht, indem sie alle Kontaktpunkte zum Nutzer in Betracht ziehen.
Stellen Sie sich vor, Sie können den Werbedialog der gesamten Kampagne analysieren und den Erfolgsbeitrag jeder Einzelmaßnahme von Search bis Display genau bestimmen.
Solche Modelle sind natürlich aufwendig. Nicht für alle Touchpoints liegt gleichermaßen umfassendes Datenmaterial vor, und es gilt auch externe Faktoren zu berücksichtigen. Dies erreicht man durch so genanntes Cross Channel Attribution Modelling, bei dem auf Grundlage der bekannten Daten die verschiedenen möglichen What-if-Szenarien durchgespielt werden. So kann man für jeden Touchpoint das optimale Budget antizipieren.
Budgets und Mediaeinkäufe anpassen – aber sofort!
So weit zur Customer Journey oder Cross Channel Attribution. Richtig spannend – und effizient! – wird dies aber erst, wenn diese Verfahren nicht erst nach der abgeschlossenen Kampagne eingesetzt werden, um Lehren für die nächste zu erlangen. Nur wenn die Touchpoints schon im Verlauf einer Kampagne erfasst und optimiert werden, greift das Verfahren wirklich! Denn die nächste Kampagne, der nächste Flight, spielt möglicherweise mit anderen Motiven und Inhalten, wird durch klassische Marketing Maßnahmen begleitet oder läuft unter anderen saisonalen Bedingungen. Um diesem Dilemma zu entgehen braucht es die Verknüpfung von Auswertung und Optimierung mit Echtzeit-Technologien, die Mediaausgaben automatisiert anpassen.
Stellen Sie sich vor, Sie können sehen, welche Einzelmaßnahme welche Performance liefert und im weiteren Kampagnenverlauf liefern wird. In Echtzeit können Sie diese optimieren und Budgets anpassen. Ihre automatisierten Mediaeinkäufe reagieren direkt: Ihre Gebote auf Anzeigen und Banner sind zu jedem Zeitpunkt genau so hoch, wie es sich für Sie lohnt.
Zukunftsmusik? Nein! Es gibt Technologien, die bereits heute in der Lage sind, Cross Channel Attribution Modelling mit Realtime-Funktionalitäten zu verbinden. Durch entsprechende Schnittstellen (zu beispielsweise AdExchange-Plattformen) können die Einzelmaßnahmen nicht nur neu budgetiert, sondern Mediaeinkäufe auch daran anknüpfend ausgesteuert werden. Dies funktioniert in Richtung Search (Ad Words), Social Media (z.B. facebook-Anzeigen) und Display.
Das „Realtime-Prinzip“ in seiner vollen Bandbreite ausschöpfen
Die spacedealer GmbH aus Berlin nutzt dieses Verfahren schon jetzt auf der Grundlage der Efficient Frontier Technologie. Wir halten den Ansatz für äußerst viel versprechend, denn er greift die wertvollen Erkenntnisse zur Customer Journey auf – und geht sogar einen Schritt weiter:
- Bei der Erfolgskontrolle werden alle Kanäle erfasst, übergreifend und im Zusammenspiel mit externen Faktoren und Offline-Maßnahmen.
- Die Modellierung der verschiedenen zu erwartenden Kampagnenverläufe komplettiert das ganzheitliche Bild der Dialogstrecke bereits während des Verlaufs.
- Auf dieser Grundlage können Mediabudgets unverzüglich präzise angepasst werden.
- Realtime-Funktionalitäten ermöglichen dann, die Mediaeinkäufe auf Basis der aktuellsten Budgetierung auszusteuern und zu jedem Zeitpunkt den angemessenen Preis zu bieten – sei es für ein Werbebanner, einen Search Ad oder eine facebook-Anzeige.
Martin Werle ist Geschäftsführer der Berliner spacedealer GmbH und ein vehementer Verfechter ganzheitlicher Online Marketing Lösungen.
Besuchen Sie uns am Stand B-031 in Halle 7. Wir freuen uns!
Onlinewerbung hat unverkennbare Vorteile: Targeting, Kosteneffizienz und Messbarkeit sind die wohl wichtigsten Argumente. Sie verschmelzen nun mit den Stärken von Videowerbung und machen das Internet als Werbekanal noch wertvoller. Wenn Markenartikler mit ihren Botschaften gehört werden wollen, müssen sie den Usern und ihren geänderten Medien-Nutzungsverhalten in die digitale Welt folgen. Eine Reise, die sich lohnt.
Internetnutzung und Online-Video in Deutschland
Wie die ARD/ZDF-Onlinestudie zeigt, ist die Internetnutzung in den letzten Jahren stetig gewachsen und reicht bereits an die Verbreitung von TV heran. Tatsächlich steigt auch der Bewegtbild-Konsum im Internet: 65 Prozent der Bevölkerung rufen zumindest gelegentlich Videoinhalte im Internet ab. Dabei gestalten sie den Videokonsum aktiv – im Gegensatz zum TV. Die aktuelle Markforschungsstudie von Specific Media zeigt zudem: Sowohl Erinnerungswerte als auch Akzeptanz von Videowerbung sind überdurchschnittlich hoch.
Das Internet wird überdies auch verstärkt mit anderen Medienkanälen kombiniert. Eine repräsentative Studie der TNS Emnid* kam 2009 zu dem Ergebnis, dass 44 Prozent der Onliner parallel zum Internet ein akustisches Angebot nutzen und 22 Prozent parallel zum Surfen fernsehen. Dabei nutzen sie Notebooks ebenso wie Smartphones oder andere Handheld-Geräte. Da das Netz zudem verstärkt unterwegs genutzt wird**, erhalten Werbetreibende die Chance, Kanäle und Werbemittel zielbringend zu verknüpfen und den User im Alltag zu begleiten.
Die richtige Botschaft im richtigen Moment
Maßgeblich für den Kampagnenerfolg ist nun, wann welches Werbemittel zum Einsatz kommt: Video oder Banner? Eine Kombination von beidem? Welche Targeting-Technologie wirkt am meisten? Die Wahl hängt davon ab, in welcher Phase des Entscheidungsprozesses sich der Nutzer befindet. Ein Beispiel sähe wie folgt aus:
Jeder dieser Schritte kann als gesondertes Kampagnenziel betrachtet werden, die Grafik zeigt jedoch auch, was sich in der Praxis vielmals als sinnvoll erwiesen hat: Nutzer, die besonders gut auf Branding-Maßnahmen reagieren, können im Anschluss mit Performance-Mitteln angesprochen werden. Dies erhöht deutlich die Chance auf Konvertierungen und senkt zugleich die Umwandlungskosten. Markenbilldung erhält damit eine messbare Funktion auf dem Weg zum Abverkauf.
* Die Studie der TNS Emnid Medien- und Sozialforschung wurde in Kooperation mit der Radiozentrale durchgeführt.
** Laut statistischem Bundesamt gingen 2010 allein mit dem Handy 16 Prozent der User online.
Zur Person: Steffen Hopf, Country Manager Germany Specific Media
Steffen Hopf verantwortet die strategische Ausrichtung und die Förderung des Wachstums von Specific Media in Deutschland. Neben der Neuentwicklung von Produkten und Services in den Bereichen Video sowie Display, stehen der Auf- und Ausbau strategischer Partnerschaften zu den wichtigsten Publishern und Top-Advertisern im Fokus seiner Tätigkeit.
Vor seiner Zeit bei Specific Media war der Werbekaufmann in verschiedenen Positionen bei der Yahoo! Deutschland GmbH tätig. Als Head of Sales und anschließend als Director Sales managte er erfolgreich das deutsche Vertriebsteam. Spezialisiert auf Display Advertising und Video Original Programming beriet er die wichtigsten Werbekunden des Unternehmens und arbeitete branchenübergreifend mit namenhaften Agenturen zusammen.
Der Social ROI ist eines der großen Themen in diesem Jahr. Braucht die Branche das wirklich?
Social Media ist mittlerweile den Kinderschuhen entwachsen: Kampagnen werden immer komplexer und Budgets umfangreicher. Damit sich Social Media langfristig neben den anderen Marketing- und Kommunikationsdisziplinen behaupten kann, wird es für Social Media-treibende Unternehmen und Agenturen immer wichtiger, Messwerte zu haben, die über klassische Standard-Kennzahlen wie Liker, Follower, Kommentare oder geteilte Posts hinausgehen. Erfolge und Leistungen von Kampagnen und Aktivitäten müssen auch in marketingrelevanten KPIs – wie bspw. ROI oder Bruttoreichweite – ausgedrückt werden.
Was bedeutet Social Media Monitoring heute, welche Trends und Entwicklungen gibt es?
Das klassische Monitoring ist in der Umbruchphase und die Tools haben sich mit den wachsenden Ansprüchen und Entwicklungen im Social Web verändert: Die Zeiten in denen rein quantitative Daten wie Buzz oder Themenkonzentrationen beobachtet und ausgewertet werden, sind vorbei. Vielmehr geht es um die Verknüpfung und Interpretation der Daten, also die Intelligence. Issue- und Reputations-Management sind die Themen, die heute für Social Media-treibende im Vordergrund stehen. Marken können im Netz mit rasender Geschwindigkeit Schaden nehmen. Dabei spielt der virale Charakter eine große Rolle. Wer Krisen frühzeitig genug erkennt, kann schon im Anfangsstadium gezielt Gegenmaßnahmen ergreifen, bevor das Thema in die klassischen Print- und Online-Medien schwappt. Aber auch ohne einen Krisenfall wird das Social Media Monitoring der Zukunft eine Ergänzung zur klassischen qualitativen Marktforschung sein.
Welche Rolle spielt Social Media Monitoring bzw. Research im Bereich eCommerce?
Monitoring ist nicht nur im Bereich Social Commerce and Group Buying ein wichtiges Thema. Auch für klassische Online-Shops wird Social Media Research immer interessanter. Durch gezielte Analysen lassen sich wertvolle Informationen über die relevanten Zielgruppen ablesen: Marken- und Produkt-Vorlieben, Selektionskriterien bei der Suche sowie Trends hinsichtlich Plattformen und Themen. Diese Insights sorgen für einen entscheidenden Vorteil, wenn es um die operative und strategische Optimierung des Sales Funnel geht – so lassen sich bspw. Personas und Profilgruppen ableiten. Monitoring-Daten bilden zudem eine wichtige Basis die für das Entwickeln maßgeschneiderter Social Commerce Solutions – wie bspw. mobile oder Facebook Apps – die wiederum auch als integrale Bestandteile des Shops fungieren können.
Das ethority Social Media Prisma – Die Version 3.0 wird zur dmexco 2011 vorgestellt.
Zur Person: Sten Franke, CEO ethority, einem der führenden Anbieter für Monitoring, Strategieberatung, Marketing, Branding und Marktforschung im Social Web
Sten Franke ist Founder und CEO von ethority, entwickelt bereits seit 1998 erfolgreich innovative Online-Marketing und Social Media Intelligence Lösungen für national und global agierende Unternehmen. Er zählt zu den Pionieren in der Entwicklung semantischer Web-Monitoring-Systeme und hat schon 2001 das erste deutsche Startup für Web-Monitoring, die gridpatrol GmbH, gegründet. Nach erfolgreicher Markteinführung integrierte er den IT- und Software-Dienstleister 2006 in die ethority GmbH & Co. KG.
Zumindest in den USA wird schon mehr geappt als gesurft: 81 Minuten am Tag verbringen die Nutzer laut Daten von ComScore und Alexa mit Apps, 74 im Internet. Auch in Deutschland ist dieser Trend zu beobachten. Ist die App gut und benutzerfreundlich, liegen die Vorteile gegenüber der Website klar auf der Hand. Doch was zeichnet eine gute App aus? „Eine gute App ist intuitiv bedienbar, erfüllt einen konkreten Zweck und bündelt alle Informationen, die ich dafür brauche“, so Christoph Kolb, Geschäftsführer der widjet GmbH, Kooperationspartner der dmexco und verantwortlich für das digitale Helferlein der dmexco: die offizielle iPhone- und iPad-App.
2010 ging die dmexco erstmals mit der offiziellen App als Messe- und Konferenzbegleiter für Besucher und Aussteller an den Start. Um die Fachbesucher des führenden Events in der digitalen Wertschöpfungskette noch besser zu begleiten, wartet die dmexco-App dieses Jahr mit einer optimierten Version, mehr Service und einigen ganz besonderen Highlights auf.
Die von der Kölner widjet GmbH entwickelte iPhone- und iPad-App wurde exklusiv für die dmexco maßgeschneidert. Das Tool, das man sich im Vorlauf der Messe kostenlos im App Store herunterladen kann, ist eine Kombination aus Messeguide für Besucher und Kommunikationsplattform für Aussteller. Neben Hallenplänen, Ausstellerverzeichnissen und allen Conference-Sessions sind sämtliche verfügbaren Kontaktdaten hinterlegt, so dass man sich noch an Ort und Stelle vernetzen kann. Darüber hinaus bietet die App die Möglichkeit, sich seinen dmexco-Terminplan individuell zusammenzustellen. Als ganz besonderes Highlight bietet die App ein Tool, was es in der Form bisher noch nie gegeben hat: Besucher können neue Kontakte direkt in die App und das mobile Gerät einlesen und ebenso ihre digitale Visitenkarte weitergeben. Die Messeerfahrung könnte sich dadurch für Besucher wie Aussteller stark verändern. Es wird auf einfachste Art und Weise möglich neue Kontakte zu scannen, weiterzugeben und für die Nachbereitung zentral zu verwalten. Verlorene Visitenkarten oder vergessene Kontakte sind passé.
Strom tanken an der Strombar
Sollte der Akku von dem mobilen Gerät, dem Laptop oder Telefon leer sein, ist das dank eines weiteren Angebots der widjet GmbH kein Grund zu verzweifeln. Die Strombar powered by widjet bietet allen Messebesuchern den einzigartigen Service an, kostenlos die Akkus ihrer mobilen Geräte aufzuladen und das kommunikative Niemandsland schnell hinter sich zu lassen. Wo sonst die Suche nach einer freien Steckdose einer Schatzsuche gleicht, können alle Messebesucher an der Strombar erleichtert aufatmen, neue Energie tanken und dabei in entspannter Atmosphäre neue Kontakte knüpfen. Die Strombar findet sich im Boulevard und ist während der gesamten Messe geöffnet.
widjet - die Kölner Agentur für Interaktionsdesign
Die widjet GmbH ist einer der strategischen Kooperationspartner der dmexco 2011. Die Kölner Interaktionsdesigner unterstützen seit 2008 Unternehmen durch innovative digitale Kommunikationsprojekte. Zu ihrem Repertoire gehören unter anderem Applikationen im Web, in Social Networks und auf mobilen Geräten. Dabei stehen Nutzen, Nutzbarkeit und Emotion gleichberechtigt im Fokus der Projekte, die von strategischer Beratung über die Konzeption bis hin zur Implementierung reichen. Geschäftsführer und Gründer der widjet GmbH sind die Wirtschaftspsychologen Christoph Kolb und Alexander Hachmann.
Zu dem Thema „Game Over - Do you want to play again?“ spricht Christoph Kolb, selbst passionierter Spieler, in der dmexco-Speaker‘s Corner. Gaming und Business? Das passt nie und nimmer! Unser harter Geschäftsalltag ist doch schließlich kein Spiel ... von wegen! Während mehr und mehr Unternehmen in ihrem digitalen Marketing auf Spiele zurückgreifen, und auch der Social Gaming Markt boomt, dreht Christoph Kolb den Spieß um: Mit Hilfe der Wissenschaft und Terminologie des Spielens zeigt er Unternehmern und Marketern zugleich die Möglichkeiten einer veränderten Sichtweise auf Geschäftsführung, Entrepreneurship und Marketing auf. Achtung: Nichts für Konservative! Weitere Informationen erhalten Sie unter
widjet.de.
Interview mit Manuel Kester, belboon
ibusiness hat kürzlich berichtet: Performance Display Advertising gehört weiter zu DEN Strömungen im Online Marketing. Herr Kester, Sie sind Geschäftsführer des Affliliate Netzwerks belboon, wie schätzen Sie die Bedeutung von Performance Display Advertising ein?
MK: Performance Display Advertising treibt die Onlinewerbung an! Die entscheidende Entwicklung vom klassischen Affiliate Marketing über den „performance-paid-Ansatz“ zum Performance Display Marketing erfolgte in den letzten beiden Jahren. Längst ist Performance Display Advertising daher kein Trend mehr, sondern ein „Muss“ für Werbetreibende, die ihre Werbeinvestitionen optimal allokieren wollen.
Und die Vorteile von Performance Display Advertising?
MK: Eine hohe Werbewahrnehmung auf Premium-Werbeflächen bei einer Steigerung der Reichweite zu einer rein performancebasierten Abrechnung sind die offensichtlichen Vorteile dieser Werbeform. Advertiser verzeichnen mehr Umsatz bei weniger Investitionsrisiko. Zudem hat performancebasierte Werbung nachweislich weniger Streuverluste.
Welche Auswirkung hat die rasante Entwicklung von Performance Display Advertising bei den Werbetreibenden?
MK: Die Wende hin zu Performance Display Advertising zeigt sich in den Werbe-Budgets der Advertiser. Es ist ganz klar der Trend ersichtlich, dass Advertiser ihre Werbeetats vom klassischen Display Marketing zum Performance Display Advertising umshiften!
Ihre Einschätzung: Welcher performancebasierte Werbekanal ist überdurchschnittlich beliebt und warum?
MK: An dieser Stelle ist neben dem klassischen Affiliate Marketing das Re-Targeting wegen seiner extrem hohen Effektivität zu nennen. Potenzielle Kunden, die einen Online-Shop besuchen, aber nicht gekauft haben, können über personalisierte Werbemittel erinnert und zielgenau reaktiviert werden. Die führenden internationalen Affiliate Netzwerke arbeiten auf diesem Gebiet mit Experten zusammen. Strategische Partnerschaften wie zwischen uns und den europäischen Re-Targeting-Spezialisten Next Performance oder MyThings stellen daher große Vorteile für Advertiser dar, weil die Zusammenarbeit eindeutig auf den Erfolg der Kunden zugeschnitten ist.
Ist Performance Display Advertising nur etwas für große Kunden?
MK: Nein, dem ist keinesfalls so. Bereits heute nutzen neben den großen Marken auch vermehrt mittlere und kleinere Werbetreibende Performance Display Advertising. Wichtig ist auch hier die enge Zusammenarbeit zwischen den Experten des Netzwerks und den Advertisern, um diese Marketingform optimal umzusetzen. Der Trend Performance Display Advertising wird durch diese Weiterentwicklung zu einem „Must-have“.
Zur Person: Manuel Kester, Geschäftsführer der belboon-adbutler GmbH
Manuel Kester, Geschäftsführer der belboon-adbutler GmbH, verantwortet seit 2005 das Affiliate Marketing Geschäft der YOC-Gruppe. Bereits seit 1997 ist Manuel Kester in der Branche als Publisher, Netzwerkbetreiber und Advertiser aktiv und kennt das Performance Marketing Geschäft und die Branche wie nur wenige andere. Seit 2005 bekleidete er den Posten als Director Affiliate Marketing bei der YOC AG. In dieser Position war er verantwortlich für den Auf- und Ausbau des Produktbereichs Affiliate Marketing "belboon". Zudem war er seit April 2008 Geschäftsführer der adbutler GmbH und ist nun seit Januar 2009 Geschäftsführer der belboon-adbutler GmbH und Prokurist der YOC AG.